Mein Rezept gegen den Winterblues? Natürlich ein Strauss frischer Blumen. Tulpen, Ranunkel und Co. sind der perfekte Stimmungsmacher und lassen Gemüt und Räume erstrahlen. Für meinen persönlichen Frische-Kick kaufe ich nie fertig gebundene Sträuße, sondern lose Blumen, die ich dann selbst arrangiere. Mal üppig angeordnet, mal einzeln auf viele kleine Vasen verteilt. Hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Ich achte einzig darauf, dass der Stiel im Verhältnis zum Gefäß nicht zu lang ist. Ich schneide ihn daher also meist so kurz, dass die Blüten gerade noch über den Vasenrand herausragen. Also auf was wartet ihr noch? Höchste Zeit also, dass ihr euch in diesen grauen Wintertagen ebenfalls einen Hauch von Frühling ins Wohnzimmer holt.

 

Mit diesen Tipps hält der Blumenstrauss extra lang:

  1. Bei Vasen gilt: grösser ist besser
    Die Vase darf nicht zu klein sein. Wenn der Strauss in die Vase gequetscht wird, können dabei die Leitungsbahnen beschädigt werden. Folge: die Blumen können das Wasser schlechter aufnehmen.
  1. Auf die richtige Wassertemperatur achten
    Viele glauben, Wasser für Blumen müsse möglichst kalt sein. Falsch, dem ist nicht so! Die richtige Temperatur liegt zwischen 25 und 35 Grad. Das Päckchen mit dem Pulver, dass den Schnittblumen mitgegeben wird, dient übrigens nur dazu die Bakterienbildung im Wasser zu verlangsamen. Das Wasser sollte aber trotzdem mindestens alle zwei bis drei Tage gewechselt werden.
  1. Blumen richtig anschneiden
    Tulpenstiele schneidet man ca. 2cm mit einem geraden Schnitt ab. Holzige Stiele, zum Beispiel Hortensien, Flieder, Sonnenblumen oder Rosen, sollten schräg angeschnitten werden. Sie können das Wasser dann besser aufnehmen. Allgemein gilt: weiche Stiele gerade, holzige schräg abschneiden. Und unbedingt immer ein scharfes Messer verwenden. Eine Schere kann den Blumenstiel unnötig verletzen.
  1. Unnötige Blätter entfernen
    Blätter unterhalb der Wasseroberfläche entfernen. Das verzögert den Fäulnisprozess der Schnittblumen.
  1. Standort und Temperatur
    Direktes Sonnenlicht, Wärme oder Zugluft sind ein No-Go für Schnittblumen. Wer die Möglichkeit hat stellt den Blumenstrauss über Nacht an einen kühlen Ort wie z.B das Treppenhaus oder den Keller. Allein damit bleiben die Blumen um einiges länger frisch.

Fotos: © 2017 Patrizia Furrer, www.lilaliv.ch